Dritter BVBM-Stammtisch Technik für Bürgermedien online am Mittwoch, 2. September, 16 Uhr

Wolfsburg, 14. August – Ob Programmaustausch, Playout-Lösungen oder neue Verbreitungswege: Das und mehr haben wir bislang an Themen auf unseren BVBM-Stammtisch Technik für Bürgermedien gebracht. Jede Menge Inhalte plus Austausch in bislang zwei Runden haben sich gelohnt und wollen weitergeführt werden. Seid deshalb ganz herzlich eingeladen zum dritten

BVBM-Stammtisch Technik für Bürgermedien
online am Mittwoch, 2. September, 16 bis 17.30 Uhr
Link zur Einwahl folgt prompt nach Anmeldung hier:
https://eveeno.com/bvbm_3ost

Bringt unbedingt eure Themen, Erfahrungen und auch Best Practices mit. Teilnehmende unseres Stammtisches haben sich weiter vernetzt und mittlerweile auch bei Bürgersendern getroffen, um spezielle Technik-Lösungen vor Ort kennenzulernen. Erkenntnisse daraus werden sie garantiert am Stammtisch teilen.

Seid dabei und meldet euch gleich an.

Start Bürgermedienpreis: Ab sofort TV- und Radiobeiträge zum Thema Ehrenamt einreichen / Preisverleihung am 8. Oktober in Bielefeld

Wolfsburg, 30. Juli – Start für den BVBM-Bürgermedienpreis 2026: Ab sofort und bis spätestens 8. September können Haupt- und Ehrenamtliche von unseren Bürgersendern TV- und Radiobeiträge rund um das Thema Ehrenamt einreichen.

Dazu folgende Infos:

  • Im Online-Formular unten (nach Einsendeschluss 8. September deaktiviert) gebt ihr alle Daten zum Beitrag sowie euer Einverständnis mit den Teilnahmebedingungen an und ladet schließlich dort auch gleich euren Beitrag hoch.
  • Jeder Beitrag zählt, der in eurem Bürgersender seit 2024 zum Thema Ehrenamt erstveröffentlicht wurde.
  • Maximale Länge des TV- oder Radiobeitrags: 30 Minuten.

Die Beiträge werden von einer dreiköpfigen Fach-Jury bewertet. Sie ermittelt für die Kategorien Radio und TV jeweils einen ersten Preis (500 Euro) und einen Sonderpreis (300 Euro).

Ob haupt- oder ehrenamtlich: Pro Einreichung werden wir bis zu zwei Produzierende des jeweiligen Beitrags zum großen BVBM-Projektfinale mit der feierlichen Preisverleihung einladen – wie natürlich alle, die Teilnehmende unserer Projekt-Workshops zum Thema Ehrenamt waren, und alle, die dieses Save the Date erhalten:

BVBM-Projektfinale Ehrenamt und Verleihung Bürgermedienpreis 2026

Wann?
Donnerstag, 8. Oktober, 15.00 Uhr (Eintreffen ab 14.30 Uhr)
mit Projektfinale am Nachmittag sowie Preisverleihung und Livemusik zum Abend

Wo?
Beim TV-Bürgersender Kanal 21 in Bielefeld, Meisenstraße 65
.

Unbedingt vormerken, Einladung mit detailliertem Ablauf folgt rechtzeitig.

Wer sich schon jetzt anmelden will oder auch Rückfragen hat, sehr gern per Mail an .

Hinweis für BVBM-Mitglieder: Unsere Jahresversammlung mit Vorstandswahl findet am Folgetag um 10 Uhr an gleichem Ort statt, Einladung folgt auch hier.

Bundesverband fordert stabile Bürgersender in NRW – Protest Landesverband, weil Förderung NRWision passé

Duisburg/Wolfsburg, 10. Juli – Das über Jahre schleichende Sterben des gemeinnützigen Bürgerrundfunks in Nordrhein-Westfalen geht weiter. Nun lässt die Landesanstalt für Medien NRW zum Jahresende 2026 auch noch die Förderung der Bürgermedien-Plattform NRWision auslaufen. Als Bundesverband Bürgermedien sehen wir darin einen weiteren drastischen Abbau von Medienvielfalt und lebendiger Demokratie vor Ort. Denn Bürgersender stehen für lokale und regionale Information, Meinung und zugangsoffene Teilhabe der Menschen am Sendegeschehen. Wir fordern deshalb von Medienanstalt und Medienkommission NRW eine stabile und verlässliche Förder-Perspektive für Bürgersender und unterstützen folgenden Offenen Brief des NRW-Landesverbandes Bürgermedien:   

Sehr geehrte Damen und Herren,

die beschlossene Streichung der Förderung für die Bürgermedien in Nordrhein-Westfalen durch die Landesanstalt für Medien NRW – hier das Aus der Förderung der Bürgermedien-Plattform NRWision ab 2027 – ist ein kultur- und demokratiepolitischer Fehler von erheblicher Tragweite.

Dabei geht es nicht um ein „Nice-to-have“, das man in Haushaltsdebatten beiläufig streichen kann. Es geht um konkrete, gelebte demokratische Praxis vor Ort. Es geht um Menschen, die sich engagieren, ohne kommerzielle Interessen, ohne große Budgets – aber mit Haltung, Kreativität und dem Willen, ihre Gesellschaft mitzugestalten.

Beispiele von vielen in NRW sind das lokale Engagement von Studiotv und dem Apfelstadtradio in Tönisvorst, das Medienforum Münster, das Medienforum Duisburg, Kanal 21 oder das Sälzer Fenster. Überall und an vielen weiteren Orten entstehen Beiträge, die lokale Themen sichtbar machen, die sonst keinen Platz im medialen Mainstream finden. Überall lernen Menschen, Kinder und Jugendliche Medienkompetenz – nicht theoretisch, sondern praktisch. Überall wird Öffentlichkeit geschaffen – von Bürgerinnen und Bürgern für Bürgerinnen und Bürger.

Wer konkret verliert, wenn NRWision wegfällt

Der Wegfall trifft dabei nicht alle gleich. Schulen und Bildungseinrichtungen etwa, die aus guten Gründen nicht auf privatwirtschaftlichen Intermediären veröffentlichen wollen oder dürfen ( wegen Datenschutz für Minderjährige, wegen ihres pädagogischen Auftrags, keine Einbindung in kommerzielle, algorithmisch getriebene Umgebungen) verlieren mit NRWision schlicht ihre einzige Plattform. Ein Ausweichen auf YouTube, Instagram oder vergleichbare Angebote ist für diese Einrichtungen häufig keine Option, sondern ein Ausschluss.

Für Menschen mit Behinderungen ist eine redaktionell betreute, barrierearme Plattform besonders wertvoll. Redaktionelles Feedback vor der Veröffentlichung und Unterstützung bei der Produktion ermöglichen Teilhabe unabhängig von individuellen Voraussetzungen – eine Funktion, die ein rein technischer Verteilkanal ohne Redaktion überhaupt nicht leisten kann.

Auch ältere Menschen brauchen ein übersichtliches, niedrigschwelliges Angebot. Wer keinen YouTube-Account nutzt oder sich nicht durch einen algorithmisch sortierten Feed navigieren möchte, sondern eine feste, leicht auffindbare Anlaufstelle braucht, verliert mit dem Wegfall von NRWision genau diesen Zugang.

Warum ein Kanal bei einem Intermediär die eigene Plattform nicht ersetzen kann

Ein YouTube-Kanal als Wegweiser zur eigenen Plattform ist sinnvoll – als vollständiger Ersatz ist er es nicht. Auch ein nichtkommerziell genutzter Kanal bei YouTube bleibt von der Infrastruktur eines einzelnen, nicht in NRW ansässigen Unternehmens abhängig, und es bleibt offen, wer die redaktionelle Begleitung und Qualitätssicherung übernimmt, die bislang die NRWision-Redaktion leistet.

Die Verwaltung der LfM hat der Medienkommission am 12. Juni bereits ein Konzept und den Entwicklungsstand zur medialen Vielfaltssicherung vorgestellt, das einen YouTube-Kanal und perspektivisch eine europäische Plattform vorsieht – wann auch immer die kommen wird. Damit verlagert sich die Bürgermedienarbeit in NRW strukturell in die Abhängigkeit einzelner, nicht in Europa ansässiger Technologiekonzerne – eine Richtung, die aus unserer Sicht mit erheblichen Risiken verbunden ist.

Eine Kapitulation vor Big Tec: Ausgerechnet eine Regulierungsbehörde, die für die Begrenzung der Macht globaler Tech-Konzerne zuständig ist, treibt die regionalen Bürgermedien damit in die vollständige Abhängigkeit genau dieser US-Intermediäre und gibt die digitale Souveränität des Medienlandes NRW leichtfertig auf.

Das Diktat des Algorithmus: Auf YouTube entscheiden rein kommerzielle Klick-Algorithmen über Sichtbarkeit. Lokale Beiträge und hochspezifische, inklusive Programme werden dort gnadenlos unsichtbar gemacht. NRWision hingegen garantiert Relevanz und Sichtbarkeit unabhängig von wirtschaftlichen Verwertungslogiken.

Die Entscheidung, NRWision nicht weiter zu fördern, trifft die Schwächsten im System besonders hart: besonders betroffen sind kleine, nichtkommerzielle Projekte, Bildungseinrichtungen und einzelne Kreative mit besonderem Unterstützungsbedarf, die auf verlässliche redaktionelle Strukturen angewiesen sind.

Schutz der Jugend, der Nutzer*innen und der Vielfalt voll vor die Wand gefahren

Die Entscheidung, NRWision nicht weiter zu fördern, sendet ein fatales Signal, nämlich …

  • dass unabhängige, nichtkommerzielle Stimmen verzichtbar seien;
  • dass Medienvielfalt nur dort zählt, wo sie sich rechnet;
  • dass demokratische Teilhabe an Budgetgrenzen scheitern darf;
  • dass Barrierefreiheit und Inklusion in der Medienlandschaft nachrangig sind, sobald es um Kosten geht.

Ist das wirklich das Verständnis von Medienpolitik, die Nordrhein-Westfalen vertreten will? Nordrhein-Westfalen würde damit als erstes Bundesland eine klassische, redaktionell betreute Bürgermedienplattform vollständig abschaffen – ein bundesweit wahrgenommener Schritt, der dem Ruf des Medienlandes NRW nachhaltig schaden dürfte. Das darf nicht sein.

Gerade in Zeiten von Desinformation, wachsender gesellschaftlicher Spaltung und sinkendem Vertrauen in etablierte Medien braucht es mehr – nicht weniger – Räume für unabhängigen Austausch. Bürgermedien sind solche Räume. Sie sind Werkstätten und Perlen der Demokratie.

Was durch die Streichung der Förderung von NRWision zur Disposition steht, ist keine leere Hülle, sondern das sind 17 Jahre aufgebautes redaktionelles Wissen, eingespielte Qualitätssicherung und das Vertrauen hunderter Produzenten. Das lässt sich nicht auf Wiedervorlage legen und bei Bedarf neu starten – einmal abgewickelt, ist es verloren.

Wer hier kürzt, spart nicht – er demontiert.

Wir fordern Sie nachdrücklich auf, die Entscheidung, NRWision nur noch bis Ende 2026 zu fördern, zurückzunehmen und sich aktiv für eine Fortsetzung der Förderung von NRWision einzusetzen. Den geplanten Umstieg auf einen YouTube-Kanal als Ersatz für eine eigene, redaktionell betreute Bürgermedienplattform lehnen wir ab – aus den genannten Gründen kann er NRWision nicht gleichwertig ersetzen.

Unser Medienland NRW braucht den entschlossenen Erhalt, die konsequente Weiterentwicklung und eine massive Förderung der Bürgermedien in Nordrhein-Westfalen.

Die Konsequenzen der Reduzierung der Förderung der Bürgermedien werden langfristig spürbar sein – für die Medienvielfalt, für die politische Bildung, für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Für eventuelle Rückfragen erreichen Sie Jürgen Mickley immer auch gerne unter 0176 21952424.

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand LBM-NRW e.V.  
Frank Brettschneider
Michael Franken
Jürgen Mickley

BVBM-Projekt Ehrenamt: Drei Workshops im Juni / Finale plus Verleihung Bürgermedienpreis am 8. Oktober

Wolfsburg, 13. Mai – Was sind uns freiwillig engagierte Menschen wert? Welche Motive bewegen Freiwillige, um vor Ort auf Sendung zu gehen und überhaupt für Bürgermedien aktiv zu sein? Wie vor allem gewinnen und wertschätzen wir Ehrenamtliche? Was tun wir, damit sie sich unkompliziert vernetzen können, z. B. in Bürgerredaktionen? Was machen andere besser, um das Ehrenamt tatsächlich nach vorn zu bringen?

Das treibt uns garantiert alle um, deshalb Save the Dates für unser BVBM-Projekt Bürgermedien und Ehrenamt:

  • Online-Workshops mittwochs 10. Juni, 17. Juni und 24. Juni, jeweils 16 bis 17.30 Uhr mit jeder Menge Expertise, Austausch und Vernetzung
  • Projektfinale plus Verleihung Bürgermedienpreis am Donnerstag, 8. Oktober, ab 14 Uhr bei Kanal 21, dem Offenen TV-Kanal in Bielefeld
  • BVBM-Mitgliederversammlung am Folgetag, 9. Oktober, 10 Uhr an gleichem Ort

Seid schon jetzt ganz herzlich eingeladen und dann unbedingt dabei, nähere Infos folgen.

Seid dabei: Zweiter BVBM-Stammtisch Technik am 20. Mai

Wolfsburg, 28. April – Der zweite BVBM-Stammtisch Technik für Bürgermedien startet am Mittwoch, 20. Mai, 16 Uhr. Hier der Link zur Anmeldung: https://eveeno.com/258810349

Der OK Merseburg-Querfurt wird diese Kurzpräsentation zum Playout-Thema (pdf, 193 KB) halten. Zudem erreicht ihr über folgende Download-Links die kürzlich online gegangene „Freies Radio“-Audio-App, die von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg vorgestellt wird: 

Apple-Appstore:

https://apps.apple.com/de/app/freies-radio/id6757397033

Android-Appstore:

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.radiozeit.freiesradio&utm_source=emea_Med&pli=1

Und: Es gibt schon Interessierte, die auch zwischen den Stammtisch-Terminen spezielle Einzelthemen vertiefen wollen, so beispielsweise zur Playout-Problematik und zum Programmaustausch. Kontaktstelle hierfür ist der OK Merseburg-Querfurt, Mail-Adressen  (Pavlo Kozakov) und  (Diana Elsner). Was in diesen und anderen Fachrunden entsteht, wird natürlich dann auch am Technik-Stammtisch für alle vorgestellt.

Gemeinsamer Austausch, gemeinsame Lösungen machen uns Bürgermedien stark, seid am 20. Mai dabei.

Premiere top: Stammtisch mit Sendern aus zehn Bundesländern

Wolfsburg, 24. März – Bedarf und Nerv getroffen: Bürgersender aus zehn Bundesländern versammelten sich heute zum ersten BVBM-Stammtisch Technik für Bürgermedien. Ob haupt- oder ehrenamtlich, 34 Teilnehmende thematisierten Playout-Lösungen für digitale Sendeanlagen, den Programmaustausch samt Mediathek über eine bundesweite Plattform sowie neue Wege für mehr Reichweite der TV- und Radioprogramme. Aus 90 geplanten wurden 120 austauschintensive Minuten.

Vom BVBM-Vorstand, der eingeladen hatte, führten Vorsitzender Fred Bärbock und stellvertretende Vorsitzende Diana Elsner durch den Online-Stammtisch. Ihr Fazit: „Premiere rundum gelungen, Feedback bis hin zu Glückwünschen durchweg positiv und Erwartung aller, dass es unbedingt weitergeht. Den Technik-Stammtisch wird es deshalb vierteljährlich geben. Zudem wollen sich erste Teilnehmende untereinander in Fachgruppen zu dringlichen Einzelthemen treffen, um das wiederum in die Stammtisch-Runde einzubringen. Das ist Vernetzung mit neuer Qualität, die uns Bürgermedien voranbringt, die wir als Bundesverband mit aller Leidenschaft weiter fördern werden.“

Am 24. März erster Stammtisch Technik für Bürgermedien

Wolfsburg, 3. März – Mehr Austausch und Vernetzung zur Technik und Digitalisierung – das war vielfach geäußerter Wunsch in der vergangenen Umfrage unseres Bundesverbandes Bürgermedien (BVBM). Unkompliziert zusammenrücken, erfahren, wie es der andere macht, innovative Ideen zu Ergebnissen bringen, gern wollen wir als BVBM hierfür kräftige Impulse geben.

Alle Interessierten, ob haupt- oder ehrenamtlich, sind deshalb ganz herzlich eingeladen zum ersten

BVBM-Stammtisch Technik für Bürgermedien
online am Dienstag, 24. März, 16 bis 17.30 Uhr
Einwahl-Link folgt nach Anmeldung hier:
https://eveeno.com/258810349

Zum Auftakt unseres neuen Formats erwarten euch:

  • Vorstellung Playout-Lösung für die Digitale Sendeanlage und Austausch dazu
  • Ideen, Wünsche, Erfahrungen, wie Programmaustausch für TV und Radio effizient und nützlich für alle organisiert werden kann
  • Erkenntnisse über Verbreitungsnetze und zur Frage, welche Wege jenseits des Kabels mehr Reichweite bringen

Gleich anmelden, teilt die Einladung gern in euren Bürgermedien, gemeinsam bringen wir uns weiter.

Safer Internet Day: Interviews mit jeder Menge Medienexpertise

Oldenburg, 3. Februar – Der Safer Internet Day am 10. Februar sensibilisiert im Umgang mit digitalen Medien und fördert mediale Souveränität. Für den Bundesverband Bürgermedien Grund genug, um erneut die Interviewreihe „Rotes Sofa“ mit jeder Menge Medienexpertise anzubieten. Die zehn Interviews entstanden auf dem Forum Kommunikationskultur der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) vom 14. bis 16. November 2025 in Oldenburg.

(mehr …)

BVBM-Podcast: Medienpraxis live? Dann ab in den Bürgersender

Hannover, 3. Januar – Warum Bürgermedien eine Alleinstellung haben, für Menschen und Medienbildung vor Ort unverzichtbarer denn je sind, dazu traf sich BVBM-Vorsitzender Fred Bärbock mit Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt und Beauftragter für Medienkompetenz der Medienanstalten, im Studio von h1 in Hannover. Spannend wurde es im neuen BVBM-Podcast auch zum digitalen Wandel inklusive Umgang mit KI und schulischem Umgang mit Smartphones.

Meldet euch an: Capture the News am 21. Januar und 15. April

Die Termine:

  • Theorie-Modul (Online): Mittwoch, 21. Januar 2026, 10:00 bis 13:00 Uhr
  • Praxis-Modul (Präsenz): Mitttwoch, 15. April 2026, 11:00 bis 17:00 Uhr beim Bürger- und Ausbildungskanal TIDE in Hamburg, Finkenau 35.

Meldet euch per Mail gleich an, Teilnahme kostenfrei:

Workshop-Leitung: Johannes Karstens und Tanja Zimmer vom Offenen Kanal Schleswig-Holstein/Kiel

Worum geht es bei Capture the News?

Capture the News ist ein BVBM-Projekt zur Förderung von Medienkompetenz, das sich gezielt mit den Herausforderungen der digitalen Nachrichtenwelt auseinandersetzt. In einem spannenden Planspiel konkurrieren drei fiktive Radiosender um Reichweite, Quote und Follower – zur Verfügung stehen fertige Jingles, eine eigene Musik-Datenbank, ein Newsticker und eigene Instagram-Kanäle zum Promoten der Sendungen.

Ziel ist es, Teilnehmende zur kritischen Analyse von Nachrichteninhalten zu befähigen und effektive Strategien im Umgang mit Fake News zu vermitteln. Sie lernen, Filterblasen zu erkennen und deren Auswirkungen auf die eigene Informationswahrnehmung zu reflektieren. Das Konzept verbindet theoretische Grundlagen der Nachrichtenanalyse mit praktischen Übungen zur Überprüfung von Quellen und Fakten im digitalen Kontext.

Inhalte der zweiteiligen Qualifizierung:

Theorie-Modul (Online)

  • Workshop-Methodik und didaktische Grundlagen
  • Vertiefung der Capture the News-Inhalte
  • Didaktische Konzeption und Vermittlungsmethoden

Praxis-Modul (Präsenz)

  • Durchführungsübungen
  • Fachliche Begleitung und Feedback
  • Handlungsempfehlungen
  • Kollegialer Austausch

Was bringt euch die Qualifizierung?

Nach den zwei Modulen seid ihr fit, Capture the News zwecks Weitervermittlung selbstständig bei euch vor Ort durchzuführen. Ihr bekommt praxiserprobte Methoden und Materialien an die Hand und erhaltet individuelles Feedback, um eure Workshops optimal zu gestalten.

Die erste Qualifizierung im Frühjahr 2025 brachte 15 motivierte Teilnehmende aus fünf Bundesländern zusammen und sorgte für lebendigen Austausch und konkrete Ideen für die medienpädagogische Arbeit vor Ort. Die frisch qualifizierten Multiplikator:innen etablieren das innovative Planspiel bereits erfolgreich in ihren Einrichtungen.

Nach eurer Anmeldung bekommt ihr alle weiteren organisatorischen Details.

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Austausch und darauf, gemeinsam mit euch die Medienkompetenz im Umgang mit Fake News und Filterblasen weiter zu stärken.

Weitere Infos und Unterlagen zu Capture the News in Kürze abrufbar.